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Vom Glanz des europäischen Hochadels

Die Ausstellung

Daisy von Pless Fürstin Daisy von Pless, Gräfin von Hochberg und Freifrau zu Fürstenstein galt Ende des 19. Jahrhunderts als “Fixstern” des europäischen Hochadels. Sie war zudem eine bemerkenswerte Frau mit vielen Facetten. Die junge und schöne Fürstin führte an der Seite ihres Mannes, des schlesischen Magnaten Hans Heinrichs XV. von Hochberg, zuerst ein prachtvolles und weithin sorgloses Leben. Doch Hoffeierlichkeiten, Vergnügen, Empfänge und viele Reisen waren nur die eine Seite ihres Wirkens. Mit 17 Jahren wurde Mary Theresa Olivia Cornwallis-West, genannt Daisy, 1891 in London mit dem preußischen Adligen verheiratet. Die junge Engländerin rebellierte auf ihre Art gegen die strenge preußische Etikette ihres Mannes und dessen Eltern. Befreundet mit Vertretern des europäischen Hochadels und den Mächtigen ihrer Zeit, wie dem deutschen Kaiser Wilhelm II. und britischen König Eduard VII., waren ihre Einladungen bald begehrt. Die Jagdgesellschaften galten als besonders exklusiv. Daisy von Pless initiierte darüber hinaus zahlreiche Projekte im Sozial- und Gesundheitswesen, besonders in und um Waldenburg. Während des Ersten Weltkrieges engagierte sie sich als Rotkreuzschwester. Das Kriegsende erlebte sie in einem österreichischen Lazarett in Serbien. Leid und Schrecken des Krieges bildeten damit die Kehrseite ihres bis dahin luxuriösen Lebens. Sogar ihre Ehe zerbrach in diesem Krieg, die 1922 geschieden wurde. Daisy verließ Schloss Fürstenstein und lebte mit ihren drei Kindern verarmt und gesellschaftlich isoliert in München, Berlin und anderen Städten. Sie starb 1943 in im schlesischen Waldenburg, nahe der einstigen Residenz.

Ausstellung und Partner

Erstmals präsentiert das Schlossmuseum Pless / Pszczyna in Polen eine umfangreiche Kollektion großformatiger Fotografien aus den Beständen des weltberühmten Victoria & Albert Museum, London, in Deutschland. Vom 6. Mai bis zum 11. November 2012 werden im Rahmen des Polen-NRW-Jahres 2012 die bemerkenswerten Fotografien aus London im OSLM zu sehen sein. Damit werden das Leben der Fürstin Daisy von Pless und ihr gesellschaftliches Umfeld gewürdigt. Szenische Installationen sollen zudem die beiden Schlösser Pless und Fürstenstein (heute Ksiąz bei Wałbrzych) bekannt machen. Sie vermitteln einen Eindruck vom Leben der extravaganten Fürstin Daisy in den gesellschaftlich pulsierenden und durch Wohlstand gekennzeichneten Jahren vor dem Ersten Weltkrieg.

Das Lafayette-Fotoatelier

Die Fotos stammen aus dem 1880 in Dublin gegründeten Lafayette Fotostudio, das in seiner Glanzeit namhafte Persönlichkeiten ablichtete – darunter Kaiser, Könige und adelige Gäste aus Europa, Afrika und Asien. Rasch hatte sich die neue Einrichtung als führendes Porträt-Fotoatelier in Irland etabliert. Es folgten Aufträge des Vizekönigs und führender Mitglieder der irischen Aristokratie. Das Fotostudio wurde bald mit vielen Medaillen und Preisen für seine exquisite fotografische Arbeit ausgezeichnet. 1887 folgte Janes Lafayette einer Einladung nach Windsor, um Königin Victoria zu fotografieren. Er wurde mit der königlichen Vollmacht “Fotograf Ihrer Majestät in Dublin” geehrt. Diese Auszeichnung, die später durch König Edward VII. erneuert wurde, bedeutete ein enormes Ansehen für das Fotostudio und war sehr nützlich für weitere Kundenwerbung. 1897, dem Jahr des Diamantenen Thronjubiläums von Königin Victoria, eröffnete James Lafayette sein erstes Atelier in der eleganten Bond Street in London in der Hoffnung, aus den zu erwartenden Aufträgen Kapital zu schlagen. Als das Fotostudio 1952 schloss, umfasste es eine bemerkenswerte Sammlung von Negativen, die mit genauen Datums- und Namensangaben der porträtierten Personen versehen waren. Die 3.500 Glasplattennegative und etliche Celluloid-Negative aus der Zeit von 1885 bis 1937 wurden schließlich dem Victoria & Albert Museum, London, übergeben.

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