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Vom Glanz des europäischen Hochadels » Alfonso XIII., König von Spanien (1886–1941)
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Alfonso XIII., König von Spanien (1886–1941)

11. Mai 2012

Alfonso XIII. (1886–1941), König von Spanien und Großvater des amtierenden Königs Juan Carlos. Das Portrait von Lafayette ist nicht datiert. Anhand der Kleidung kann aber vermutet werden, dass das Portrait vor einer offiziellen Verlobung in England entstand.

König Alfonso wurde nach dem Tod seines Vaters Alfonso XII. geboren und so bei seiner Geburt zum König proklamiert. Er regierte bis 1931, allerdings die ersten 16 Jahre unter der Herrschaft seiner Mutter Königin Maria Christina von Österreich.

Am 31. Mai 1906 heiratete er Prinzessin Victoria Eugenie („Ena“) von Battenberg (1887–1969), die jüngste Enkelin von Königin Victoria und Patenkind von Kaiserin Eugenie, die – selber eine Spanierin – eine große Befürworterin dieser Ehe war. Alfonsos Mutter allerdings hatte Einwände gegen die Ehe, die ihrer Meinung nach nicht standesgemäß sei. Außerdem sei Ena eine potentielle Trägerin der Bluterkrankheit. Ihre Hochzeit wurde überschattet von einem Anschlag des katalanischen Anarchisten Mateu Morral, der eine Bombe auf die Hochzeitskutsche warf, die zuvor in einem
Blumengesteck versteckt war.
In einem Zeitraum von acht Jahren bekam das Paar sieben Kinder, von denen der älteste und jüngste Sohn tatsächlich an der Bluterkrankheit litten – eine Tatsache, die verheerende Konsequenzen auf ihre Beziehung hatte. Alfonso floh in außereheliche Affären, aus denen drei illegitime Kinder hervorgingen.

König Alfonsos politisches Leben ist von Fehleinschätzungen, Fehlern und häufig auch Ignoranz gekennzeichnet. Spanien verlor seine letzten Kolonien und war erschöpft durch den lang anhaltenden Krieg in Marokko. Soziale Unruhen konnten kaum durch die militärische Diktatur von General Primo de Rivera eingedämmt werden, den der König unterstützte. So kam es zur Proklamation der Zweiten Spanischen Republik im April 1931. Die königliche Familie musste das Land verlassen und der König starb am 28. Februar im römischen Exil.

Daisy traf König Alfonso das erste Mal in England, einem Land, in dem oft zu Besuch war. Sie schrieb später, dass „sich unter den Monarchen, die meine Freunde wurden, der galante Alfonso der Dreizehnte befindet.“ Er kam immer zur Cowes Week im Juli, gefolgt von der Polo Woche in Eaton, der Residenz von Daisys Schwester Shelagh, Herzogin von Westminster. Er bewunderte Shelaghs Schönheit offen – eine Bewunderung, die sie später ihrem Mann an den Kopf warf, als ihre Ehe auseinander brach. Beide Schwestern reisten 1908 durch Spanien und aßen mit dem König und der Königin im Palast in Madrid zu Mittag. Im Oktober 1908 planten Alfonso und seine Frau Ena nach ihrem offiziellen Besuch in Wien ein paar Tage in Pless zu verbringen. Allerdings ist er eilig nach Madrid zurück gerufen worden – sehr zu seiner „Enttäuschung, da er sich schon besonders auf die Jagd freute.“

Obwohl er aus Spanien floh, ist sein Vermächtnis noch präsent – Der Gebrauch von Real (königlich) im Namen zahlreicher Fußballklubs geht auf die Erlaubnis des Königs zurück diesen Begriff zu nutzen. Die 1902 gegründete Copa Alfonso XIII. (später Copa del Generalísimo und heute Copa del Rey) ist eine der ältesten Fußballwettbewerbe in Europa.

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